Freitag, 5. September 2008

Email-Newsletter - wie den Betreff formulieren?

Kurz gesagt: passend, kurz und knapp den zu erwartenden Inhalt zusammenfassen.
Beispiele für gute Betreffzeilen findet man beispielsweise in den regelmäßigen Newslettern von Discount24 und Amazon.

Was übrigens meiner Meinung nach überhaupt nicht geht ist die Nennung des Empfängernamens direkt schon im Betreff. "Herr Vogel! Heute noch zuschlagen bei ihren Lieblingsangeboten!"

Erst einmal fühle ich mich durch eine solche Anrede bereits im Betreff pauschal angegriffen. Als ob mir einer was befehlen wollte, der mir eigentlich nichts zu sagen hat. Und überhaupt: was soll das denn? Noch habe ich meinen eigenen Namen nicht vergessen und muss daher nicht von einer Werbemail daran erinnert werden...

Mittwoch, 3. September 2008

Public Relations - Ein Berufsfeld für Leute, die unbedingt im Mittelpunkt stehen müssen

Ja was? Ist doch so. Wenn ich mir so ansehe, was sich für Schwätzer und Laberheinis "Public Relations Manager" auf die Visitenkarte schreiben, dann kommt mir das Mittagessen wieder hoch. Im Grunde sind viele von ihnen ja nur arme Schweine, die in ihrer Kindheit von ihren Eltern nicht genug beachtet wurden und das Ganze jetzt im Berufsleben mit Zins und Zinseszins nachholen müssen. Ganz gern sind sie dann auch noch in irgendeiner Form politisch engagiert. Die Berufsfelder sind ja quasi Seelenverwandte, bestehen sie doch zumeist aus dem professionellen Ablassen heißer Luft in Form von uninteressanten Sprechblasen in Zusammenarbeit mit ein wenig Händeschütteln hier und Reden-Schwingen da. Hauptsache man steht im Mittelpunkt und repräsentiert den Auftraggeber.

Aber sie verkaufen sich scheinbar gut. Und das ist der Grund, wieso wir sie (ja, sowohl Politiker als auch PR-Fuzzis) nicht so einfach loswerden...

Montag, 1. September 2008

Printwerbung, Flyer, Folder, Briefpapier, Kuverts, Formulare, Visitenkarten, Aufkleber, Handwurfzettel, Postkarten, Broschüren

Also eines wollte ich schon immer mal loswerden: Grundsätzlich ist der Begriff "Print" in der Werbung ja ziemlich überladen. Heutzutage wird fast alles, was irgendwie ein Logo aufgedruckt bekommen kann schon als Printwerbung vermarktet. Deswegen - nur, um das mal klarzustellen - hier meine Persönliche Aufstellung, was Printwerbung und was dagegen nur Geschäftsausstattung ist:

Printwerbung
  • Flyer, 
  • Folder, 
  • Aufkleber, 
  • Handwurfzettel, 
  • Broschüren,
  • Giveaways,
  • Kataloge
Geschäftsausstattung
  • Briefpapier, 
  • Kuverts, 
  • Formulare, 
  • Kulis,
  • Stifte,
  • Visitenkarten 
Was man davon jetzt wirklich braucht ist eine andere Sache. Dem Kunden wird aber üblicherweise pauschal alles aufgeschwatzt...

Dienstag, 26. August 2008

Projektleiter, die Zweite

Neben den nervigen Projektleitern gibt es auch noch die der inkompetenten, die von ihren Aufgaben eigentlich keine Ahnung haben und vielleicht da nur so reingerutscht sind. Sehr oft gibt es auch eine gewisse Schnittmenge zwischen den nervigen und den inkompetenten Typen.

Inkompetenz zeichnet sich hier durch Unkenntnis der zu den eigenen Aufgaben gehörigen Materie aus. Unverantwortlich, wenngleich häufig anzutrefen sind Quereinsteiger, die sich irgendwie auf solche leitenden Stellen mogeln. Da kommt es schnell mal vor, dass da auf einmal ein Versicherungsvertreter die Macht über eine handvoll Softwareentwickler hat. Oder der (ehem.) erfolgreiche Finanzmanager, der sich auf einmal dank seines zweiten Bildungswegs einer Horde von Designern gegenüber sieht.

Dass das auf Dauer nicht klappen kann dürfte einleuchten. Kompetenz kann man nicht einkaufen. Die muss man heranzüchten. Und wieso sollten sich die eigenen Angestellten anstrengen, wenn sie eh keine Perspektive auf Aufstieg haben? Außerdem: was soll es bringen, jemanden eine Sache leiten zu lassen, von er er/sie keine Ahnung hat?